Anything goes

 Gesehen am / wo:
 (unter Anderem)
 • 27.05.2011,
 Stephen Sondheim Theatre, New York

Anything goes

Anything goes

 

 INFORMATIONEN
 Musik:   Cole Porter
 Text:  Guy Bolton und P. G. Wodehouse 
 Deutscher Text:   Christian Severin / Hartmut H. Forche / Lida Winiewicz
 Erstaufführung:   21.11.1934, Alvin Theatre, New York
 deutschsprachige  Erstaufführung:   10.02.1981, Pfalztheater, Kaiserslautern
 Quelle: Handbuch des Musicals (Schott Verlag) 

 

HANDLUNG
An Bord des Transatlantikliner S.S. America auf der Route New York-London trifft sich eine bunte Gesellschaft: die Nachtclubsängerin und ehemalige Laienpredigerin Reno Sweeney in Begleitung ihrer Varieté-Girls; die finanziell angeschlagene Witwe Evangeline Harcourt in Begleitung ihrer Tochter Hope und des, als reicher Schwiegersohn ausersehenen, Engländers Sir Evelyn Oakleigh; der als Pfarrer verkleidete Gauner und Staatsfeind Nr.1, Moonface Martin, begleitet von Bonnie, der Braut „Schlangenauges“, des meistgesuchten Verbrechers Amerikas (Staatsfeind Nr.1); ein echter geistlicher Würdenträger in Begleitung zweier missionierter Chinesen, die die Passagiere kräftig abzocken; der Börsenmakler Elisha Whitney und schließlich (neben Reportern, FBI-Agenten und dem übrigen Schiffspersonal) dessen Assistent, Billy Crocker, der sich als blinder Passagier einschleicht, um die Heirat seiner neuen Liebe Hope Harcourt mit Sir Oakleigh mit Hilfe seiner alten Freundin Reno zu verhindern.
Aus diesem Grund muss Billy in verschiedene Rollen schlüpfen. Mit falscher Identität, nämlich mit den Papieren „Schlangenauges“, gerät er bald ins Fadenkreuz des misstrauischen Kapitäns, muss sich als Matrose verkleiden, wird aber als vermeintlicher Verbrecher enttarnt und überraschenderweise, in Ermangelung anderer Prominenter, als Ehrengast gefeiert. Erst als er seine wahre Identität preisgibt, wandert er ins Gefängnis, zusammen mit dem falschen Pfarrer und den beiden Chinesen, die beim Falschspiel erwischt wurden. Dort bemächtigt er sich mit Moonface der chinesischen Trachten, und nun kompromittieren die beiden, nunmehr als falsche Chinesen, Sir Oakleigh, der eigentlich ein Zigeuner ist, mit seiner Vergangenheit in China, wo dieser ein Techtelmechtel mit einer asiatischen Schönheit hatte. Hope, die sich schon lange für Billy entschieden hat und das Spiel durchschaut, wendet sich von Sir Oakleigh ab und will, angeblich zur Sühne, einen der Chinesen, Billy eben, heiraten. Sir Oakleigh macht das wenig aus, hat er doch inzwischen mehr Gefallen an Reno gefunden. Moonface Martin muss zu seiner Enttäuschung erfahren, dass er vom FBI von der Staatsfeind-Liste gestrichen wurde, darf sich aber mit Bonnie trösten. Und auch Hopes Mutter Evangeline Harcourt geht nicht leer aus; sie nimmt sich den Börsenmakler Elisha Whitney, dessen gelungenes Börsengeschäft ihn zum Millionär gemacht hat.
In den späteren Revivals wird aus Sir Evelyn Oakleigh ein Lord. Schlangenauges Braut Bonnie erhält den Namen Erma.
 Quelle: wikipedia.de; gekürzt durch Holger Friedberg