Das Wunder von Bern

 Gesehen am /  wo:
 (unter  Anderem)
 • 13.02.2016,
 Theater an der Elbe, Hamburg

Annie

Das Wunder von Bern

 

 INFORMATIONEN
 Musik:   Martin Lingnau
 Text:  Frank Ramond
 Deutscher Text:   Frank Ramond
 Erstaufführung:   23.11.2014, Theater an der Elbe, Hamburg
 deutschsprachige  Erstaufführung:   23.11.2014, Theater an der Elbe, Hamburg
 Quelle: Wikipedia

 

 HANDLUNG
Das Wunder von Bern erzählt eine Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Fußball-Weltmeisterschaft 1954. Es geht um eine Vater-Sohn-Beziehung im Ruhrgebiet der deutschen Nachkriegszeit. Der neunjährige Matthias lebt mit seiner Mutter Christa und seinen älteren Geschwistern in Essen. Da der Vater Richard immer noch in Kriegsgefangenschaft ist, meistert Christa die schwierigen Nachkriegsjahre ohne ihren Mann an ihrer Seite. Das Leben nach dem Krieg ist hart und jeder kämpft zunächst für sich. Matthias ist ein großer Fußballfan und schwärmt für den deutschen Nationalspieler Helmut Rahn. Für den Neunjährigen ist Rahn ein Vorbild und eingebildeter Ersatzvater, auch weil Matthias seinen Vater Richard noch nie gesehen hat. Matthias größter Wunsch ist es, sein Idol zur Fußball-WM zu begleiten. Als sein Vater nach zehn Jahren Kriegsgefangenschaft heimkehrt, verändert sich das Leben der Familie schlagartig. Richard Lubanski ist überfordert mit dem neuen Leben in Deutschland und kommt weder mit der Selbstständigkeit seiner Frau, noch mit den Einstellungen und Träumen seiner Kinder zurecht.Zur gleichen Zeit beginnt die deutsche Fußballnationalmannschaft mit den Vorbereitungen zur ersten Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Zum Endspiel in Bern überrascht Vater Richard seinen Sohn und fährt mit ihm zum Stadion. Zum Ende der zweiten Halbzeit erreichen sie Bern. Nach einem 0:2-Rückstand steht es zu diesem Zeitpunkt im Spiel gegen den klaren Favoriten Ungarn mittlerweile 2:2. Der Ball rollt ins Aus und direkt Matthias vor die Füße. Er hebt den Ball auf und wirft ihn seinem Idol Helmut Rahn zu. Beide sehen sich in die Augen, dann geht das Spiel weiter. Der Reporter kommentiert: „Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen. Rahn schießt…Tor! Tor! Tor! Tor!“ Wenige Minuten später wird das Spiel abgepfiffen und Deutschland ist Fußball-Weltmeister. Die Menschen in der Heimat liegen sich in den Armen und feiern den Sieg ihrer Mannschaft, der nach dem furchtbaren Krieg mit viel Leid, Elend und Tod als Neuanfang gesehen wird.
 Quelle: wikipedia.de; gekürzt durch Holger Friedberg